Teaser 4 Teaser 3 Teaser 2

Blog – Juni 2010

CONLEY’S-Helps!-Elefanten-Sparbüchse

25.06.2010 um 08:45 von Andy1792 Kommentare

Liebe Conley´s Helps! Leser...
Das sind Katharina und Anja.
Die Katharina arbeitet bei Conley´s als Designerin, d.h. sie denkt sich all die tollen Anziehsachen aus, die man im Katalog sehen kann.

Die Anja ist Technikerin bei Conleys. Nein, sie bringt keine Lampen an oder guckt, warum die Kaffeemaschine nicht mehr funktioniert! Stattdessen sieht sie zu, dass die Sachen, die sich die Katharina ausdenkt, den Leuten auch passen und ordentlich genäht werden.
Jedenfalls wollen die beiden euch heute zeigen wie man eine CONLEY’S-Helps!-Elefanten-Sparbüchse bastelt.

Dazu braucht ihr erst einmal Geld.


Dann geht ihr in einen Baumarkt und kauft dort eine Gießkanne (ja, darauf muss man erst einmal kommen!!!), Maschendraht und zwei Blumentöpfe.
Nee, also die Blumentöpfe braucht ihr nicht, das ist Blödsinn, die hat sich die Anja nur privat für ihren Balkon gekauft.

Außerdem müsst ihr euch noch in der Apotheke jede Menge Gipsbinden besorgen.
Geht auf alle Fälle in die Apotheke am Hauptbahnhof, da sind die Gipsbinden nämlich am günstigsten.
(vielleicht brechen sich so viele arme Leute am HBF die Beine und holen sich dann Gipsbinden aus der Apotheke? Wer weiß...ich bin mir aber auch sicher, dass es nicht so viele Leute am Hauptbahnhof gibt, die eine Elefantensparbüchse aus einer Gießkanne und Gipsbinden basteln wollen!)

Außerdem braucht ihr noch eine scharfe Schere, Klebeband, Papier, Stifte, eine Plastikunterlage, einen Eimer mit lauwarmen Wassern und eine Säge.
Bevor ihr zu Hause loslegt, zieht euch alte Klamotten an und seht zu, dass sämtliche teuren Dinge, wie Ledersofas, Perserteppiche, geölte Teakholztische, der Ehemann, die Ehefrau, die Angorahasen usw. außer Reichweite sind.
Dann geht´s endlich los!

1. bei der Gießkanne muss zunächst einmal der Henkel ab. Das geht mit so einer Minisäge ziemlich besch...

2. den beweglichen Schwenkhenkel in der Mitte durchsägen ( das geht ähnlich besch..) und soweit zurückschneiden, dass man seitlich zwei „Hühnerschenkel“ stehen lässt – das werden später die Flügel ( oder bleiben die Hühnerschenkel)

3. den ausgesägten Part kann man prima als Telefonhörer benutzen, ist allerdings bei den meisten Handys nicht kompatibel.

4. die Tülle vorne am Ausguss abmachen und wegschmeißen oder den Ehemann/die Ehefrau oder das Angorakaninchen damit ärgern.

5. Ohren und Flügel auf Papier malen, ausschneiden und als Schnittschablonen für den Maschendraht benutzen. Das kann man aber auch freihändig machen, allerdings ist die Katharina so eine ganz genaue und gewissenhafte Bastlerin...

6. Wenn ihr nur so eine stumpfe kleine Nagelschere dafür habt, solltet ihr vorher in der Apotheke noch Blasenpflaster besorgen!

7. Dann die Drahtohren/Flügel zurechtbiegen (Achtung die Drahtenden sind verflixt pieksig. Das fühlt sich so an, als würde man mit bloßen Händen Kakteen in Form bringen!) und mit Klebeband an der Gießkanne befestigen.




8. Die Gipsbinden mit der bereits total stumpfen Nagelschere auf verschiedene Längen zurechtschneiden, im lauwarmen Wasser einweichen den Elefantenkörper und die Hähnchenschenkel wickeln. Dabei die Gipsschicht gut verreiben, sonst sieht euer Elefant nachher ziemlich buckelig und nach Mumie aus.

9.Dann den ganzen Mist gut trocknen lassen und hoffen, dass aus dem Klumpen ein fliegender Elefant wird.

Bitte auch das dumme und neugierige Gesicht der Nachbarin ignorieren, wenn man sein neustes Haustier auf den Balkon stellt.

10. Zum Schluss Katharina mit dem ganzen Kram allein lassen und zum Grillen in den Wohlerspark fahren.

11. Wenn ihr dann später euren Elefanten noch bemalt habt, nehmt ihr ihn zur nächsten Firmenfeier mit und knöpft euren Kollegen ganz viele Spendengelder ab.

Ganz viel Spaß mit eurem Elefanten und dem vielen Geld wünschen euch
Katharina und Anja

Das war deutsch!

Discovery: CONLEY’S helps!

23.06.2010 um 10:30 von Andy328 Kommentare

Während Christoph Kolumbus sich im 15. Jahrhundert aufmachte um den Seeweg nach Indien zu finden, es fälschlicherweise jedoch Amerika wurde, hatten wir für letzten Samstag ganz andere Ziele.

Uns ging es nicht um die Entdeckung neuer Kontinente, sondern um die gute Sache. Daher begaben wir uns in die Hamburger Hafencity um am HSH Nordbank Run teilzunehmen und die Initiative „Kinder helfen Kindern“ zu unterstützen. Uns sollte eine Laufstrecke erwarten, die uns alles abverlangte – Schweiß und Krämpfe inklusive.

Trotz alledem waren wir nicht zu stoppen und liefen gemeinschaftlich über die Ziellinie. Dort sollte Quellwasser von unserem Kooperationspartner Viva con Agua unseren Durst löschen und unsere Energiespeicher füllen, damit es auch in Zukunft CONLEY’S helps! heißt.

Tags: Charity, HSH, Run

Spende

15.06.2010 um 13:06 von Andy249 Kommentare

Unsere Kreativ- Agentur Plan-P, die unter anderem uns auch die Seite gebaut hat, feierte letzten Samstag ihr 20-jähriges Jubiläum. Natürlich waren auch wir von CONLEY'S helps! eingeladen und kamen dieser Einladung natürlich nach.

Damit nicht genug, denn die Plan-P 'ler warteten mit einer kleinen aber feinen Überraschung auf. Sie sammelten nämlich Spenden für CONLEY'S helps!, und zwar auf eine spezielle Art.

Daniela, Redakteurin bei Plan-P, trug ein Top voll mit unseren Buttons und gespendet wurde nach "Körperregion", sprich spektakuläre Regionen "kosteten" mehr. Ein hübsches Sümmchen ist dabei zusammen gekommen: 502,81€, um genau zu sein. Diesen Betrag inklusive Spendenbüchse übberreichte uns Daniela heute morgen dann auch.

Bliebt uns nur freudig zu strahlend und herzlichst Danke zu sagen

Danke Plan-P

Tags: Spende

Projektreise Äthiopien

01.06.2010 um 13:53 von Andy2124 Kommentare

Helfen bringt Wasser und Spaß

Die Spender und Sponsoren von CONLEY'S helps! haben einen großen Anteil daran, dass tausende Menschen in einem der ärmsten Länder der Welt ab sofort ein wesentlich gesünderes und besseres Leben führen können. Gemeinsam mit der Welthungerhilfe und Viva con Agua errichtet CONLEY'S helps! in der äthiopischen Region Sodo insgesamt sieben Brunnen, die jeweils mehreren hundert Kindern, Frauen und Männern eine bessere Lebensgrundlage bieten.

Zwei Brunnen wurden am 24. Mai mit feierlichen Zeremonien, vor allem aber viel Spaß eingeweiht. Neben den unglaublich herzlichen Empfangsritualen mit Tanz und Gesang waren es vor allem die emotionalen Erlebnisse, die niemand vergessen wird, der dabei sein durfte. Ob die dankbaren Gesichter der alten Frauen und Männer, die am besten verstehen, was ein eigener Brunnen mit frischem Trinkwasser für eine Dorfgemeinschaft bedeutet oder die fröhlichen Kinder und Jugendlichen, die in von CONLEY'S helps! gestifteten Trikots einen Riesenspass beim Fussballmatch (matsch würde eigentlich besser passen) gegen die anfangs noch weißen Männer aus Deutschland hatten.

Wie bedeutsam derartige Brunnen-Projekte für die Lebensqualität der Bevölkerung sind, erfuhren die Helfer auch bei den Empfängen in der deutschen Botschaft und beim äthiopischen Staatspräsidenten Wolde-Giorgis: Mehr als 30 Prozent aller Krankheiten haben ihre Ursache in unsauberem Trinkwasser. In Dörfern ohne eigene Brunnen müssen Frauen und Kinder oftmals stundenlang unterwegs sein, um schwere Wasserbehälter zu tragen. Sowohl der äthiopischen Präsident als auch der deutsche Regierungsvertreter dankten deshalb den Vertretern der Welthungerhilfe, Viva con Agua, CONLEY'S helps! sowie dem Popstar Sasha für ihr wichtiges Engagement – fast so schön wie der Dank der Kinder, Frauen und Männer in Sodo.

Wasser ist alles

Daten und Fakten zu den Brunnenprojekten in Sodo

Äthiopien ist etwa dreimal so groß wie Deutschland und hat knapp 80 Millionen Einwohner. 85 Prozent der Bevölkerung lebt auf dem Land und nur jeder sechste hat Zugang zu sauberem Trinkwasser. Rund 30 Prozent aller Krankheiten und 15 Prozent der Todesfälle werden durch diesen Mangel verursacht. Besonders betroffen sind Kinder unter fünf Jahren, Frauen und ältere Menschen.

Knapp 100 Kilometer westlich der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba liegt Sodo, ein sogenanntes Streudorf, um das herum rund 2.500 Menschen leben. Kriege und Dürreperioden haben die Situation gerade in Sodo in den vergangenen Jahren drastisch verschlechtert. Überall fehlt es an Wasser, Unterernährung und Krankheiten sind gerade in Sodo ein großes Problem. Deshalb hat die Welthungerhilfe das Dorf zu einem sogenannten UN-Millenniumsdorf ernannt und gemeinsam mit den Menschen in Sodo festgelegt, wie sie ihr Leben verbessern wollen. Der Ausbau der Wasserversorgung ist dabei neben der Verbesserung der Ernährung, der Schuldbildung und der Gesundheitsvorsorge ein wesentliches Ziel. Die Hamburger Hilfsorganisation Viva von Agua hat die Verwirklichung dieses Zieles für Sodo übernommen und wird dabei von CONLEY'S helps! tatkräftig unterstützt. Bislang konnten dank dieser Hilfe sieben Tiefrohrbrunnen gebaut werden und so die Gesundheitssituation und Lebensqualität der Menschen von Sodo deutlich verbessert werden.

Bevor die Brunnen gebaut wurden mussten die Menschen ihr Trinkwasser noch aus den meist entfernt gelegenen, stark verunreinigten Flüssen holen. Vor allem Frauen und junge Mädchen mussten täglich mehrere Stunden zu Fuß durch das karge, felsige Gelände zur nächsten Wasserstelle laufen, um Wasser in bis zu 20 Liter-Krügen für die Dorfgemeninschaft zu holen. Nur selten konnte das verschmutzte Wasser wegen des Holzmangels abgekocht werden, Krankheiten und eine hohe Säuglingssterblichkeit waren die Folge.

Das ist heute in Sodo zum Glück anders. Dank der neuen Brunnen muss kein Bewohner heute mehr als 1,5 Kilometer laufen. In jeder der um Sodo verstreuten Ansiedlungen überwacht ein Nutzerkomitee die Nutzung, Pflege und Wartung der jeweils 50 bis 80 Meter tiefen Bohrbrunnen. Die Frauen und Mädchen können sich heute wesentlich mehr um die Familie und die weitere Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse kümmern.